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22.01.2010

Babys bei den Kobolden der Savanne



© Götz Berlik

Sind erwachsene Zwergmangusten schon niedlich, läuft der Nachwuchs den Eltern glatt den Rang ab. Noch verstecken sich die Babys gern hinter Mama in der Höhle, doch strecken sie bereits neugierig die kleinen Schnauzen ins Leben. Der Familienverband aus neun Halbwüchsigen, fünf Erwachsenen und den Kleinen lebt fast wie in ihrer Heimat, den Savannen Ost- und Südafrikas. Der Bau ist einem Termitenhügel nachempfunden und mit einem unterirdischen Röhrensystem versehen. Wie pelzige Kobolde huschen die nur 18 bis 26 Zentimeter kleinen Savannenbewohner mit den bis zu 20 Zentimeter langen Schwänzen durch ihr Reich; klettern, springen und jagen sich.

Während die kleinen Raubtiere sich im Freiland vorwiegend von Insekten ernähren, greifen die Tierpfleger von Hagenbeck auch schon mal zu anderer Nahrung, wie zum Beispiel hart gekochte Eier. Besonders für Kinder ist es ein großes Vergnügen, fast hautnah bei der Fütterung der Zwergmangusten dabei zu sein und ihnen direkt in die wachen, glänzenden Knopfaugen zu schauen. Speziell für die Kleinen gibt es eine Höhle mit großen Guckscheiben. So mancher Steppke versuchte schon, eines der drolligen Wesen durch die Bullaugen zu streicheln.

Zwergmangusten bringen zwei bis vier Kinder zur Welt. Nach kurzer Zeit entwickeln sie ihr Babyfell, das bereits die typische grau-braune Färbung mit dem leichten Grünstich hat. Im sandigen Lebensraum ideal, um unsichtbar für Feinde zu sein. Doch die gibt es im Tropen-Aquarium Hagenbeck zum Glück nicht!

 

 

 

 


 

 
 
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